Jahreshauptversammlung 2017

Am Freitag, 10. März 2017 findet findet die Jahreshauptversammlung der Akkordeonfreunde Grötzingen statt.
Beginn ist um 19.30Uhr im Augusta-Saal in der Begegnungsstätte Grötzingen.

Tagesordnung:

  1. Begrüßung
  2. Totenehrung
  3. Protokoll vom 18.03.2016
  4. Berichte
  5. Aussprache über die Berichte
  6. Entlastung der Verwaltung
  7. Satzungsänderung
  8. Jahresprogramm 2017

Anträge zur Tagesordnung können beim Vorstand abgegeben oder elektronisch an vorstand@akf-groetzingen.de eingereicht werden.

Herbstkonzert 2016: KonTrASTE

KonTrASTE mit Akkordeon, Klavier und Chor

Das Motto des diesjährigen Konzerts der AKKORDEONFREUNDE GRÖTZINGEN e.V. hatte offensichtlich Neugierde geweckt: die Akteure auf der Bühne blickten im voll besetzten Auditorium in  erwartungsvolle Gesichter. Ein fulminantes Fortissimo als Auftakt des „Dornröschen-Walzers“ von Pjotr I. Tschaikowsky beendete abrupt die lebhaften Gespräche im Saal und die Zuhörer ließen sich auf die populäre Ballettkomposition ein, von der es heißt, dass Tschaikowsky selbst sie für seine beste hielt.

Weniger populär sind Originalkompositionen für Akkordeon, die man gemeinhin hauptsächlich für Wertungsspiele auflegt und einstudiert. Ein dennoch eingängiges Werk sind die „Harlekinaden“ von Adolf Götz. In drei heiter-komischen Sätzen mit ständigen Taktwechseln konnte man sich verschiedene Charaktere eines Harlekins vorstellen: spitzbübisch hinter einem Vorhang hervorlugend, laut trampelnd, kreuz und quer durch eine Manege purzelnd – vermittelt durch schräge Harmonien auf den Tasten und den Einsatz aller möglichen Arten an Schlagwerk.

In dem Alter, in dem sich die Gedanken der Kinder heutzutage um Skateboard und Smartphone drehen, komponierte der 11-jährige W. A. Mozart sein „Konzert in F für Klavier und Orchester“. Eigentlich kein eigenständiges Werk, sondern ein damals nicht unübliches Arrangement aus Klavierwerken anderer Komponistenkollegen. Dirigent Daniel Hennigs nahm das heitere Werk zum Anlass, die drei Sätze mit dem Orchester einzustudieren. Gleichermaßen eine Premiere und eine Ehre für die Akkordeonspieler: sie durften mit WOAN-SOO CHUNG am Flügel eine herausragende Konzertpianistin und Kammermusikerin begleiten. Die Solokadenzen hatte die Künstlerin selbst geschrieben. Nach neunzehn Minuten Mozart sparten die Zuhörer nicht mit Applaus und erste Bravo-Rufe bewogen die Ehefrau des Dirigenten zu einer Zugabe.

Um die dreißig Musiker auf der Bühne gruppierten sich mit Coro Accelerando weitere 17 Akteure zur gemeinsamen Aufführung von „Pomp and Circumstance“ von E. Elgar. Der Marsch, seinerzeit von Edward VII. für seine Krönungsfeierlichkeiten gewünscht, wurde mit dem Text „Land of Hope and Glory“ unterlegt und gilt, vor allem bei royalen Feierlichkeiten, als inoffizielle britische Nationalhymne. „Wider still and wider, shall thy bounds be set“ (weiter noch und weiter sollen deine Grenzen ausgedehnt werden) … da wurde der Liedtext inzwischen von der politischen Aktualität eingeholt! Chor und Orchester samt Paukist boten eine beeindruckende Aufführung des imposanten Werks und erzeugten Gänsehautgefühl bei den Besuchern, die die Protagonisten mit begeistertem Applaus in die Pause entließen.

Die Sängerinnen und Sänger von CORO ACCELERANDO, vom Badischen Chorverband als Meisterchor ausgezeichnet, haben sich einem breiten Repertoire verschrieben, von Klassik und Kirchenmusik über Volkslieder und internationale Folklore bis hin zu Pop und Jazz. Getreu dem Motto „Kontraste“ bot die 17-köpfige Gruppe unter der Leitung ihrer Chorleiterin Sabine Neck in ihrem Soloteil zunächst Songs aus der zurzeit beliebten Á-cappella-Szene von Rammstein bis Grönemeyer, gefolgt von einem beeindruckenden und mitreißenden Südafrika-Zyklus, in dem Rhythmus, Lebensgefühl und Ausdrucksfreude auf das Publikum übersprangen, bis alle Füße im Takt in den Stuhlreihen wippten. „Shadow Land“ z.B. aus dem Musical „Der König der Löwen“ war vielen Besuchern bekannt. Und natürlich der klerikale Teil mit einem perfekt choreografierten Medley aus „Sister Act“. Standing Ovations für den vielfach preisgekrönten Chor und als Zugabe als aktuelle Reminiszenz an den vor fünf Tagen verstorbenen Leonard Cohen dessen berühmtesten Song „Hallelujah“.

Abschließend noch einmal zu einem gemeinsamen Klangkörper zusammengefasst, beschlossen Akkordeonfreunde und Coro Accelerando den Konzertabend mit einem der außergewöhnlichsten Popsongs der Musikgeschichte: „Bohemian Rhapsody“ von F. Mercury/Queen. Jahr für Jahr stellen sich die Hörer von SWR 1 die Frage, ob Queen oder Led Zeppelin die Krone der SWR-Hitparade gebührt. Grötzingen votierte eindeutig und belohnte die großartige musikalische Gesamtleistung, wie  Orchester und Chor zusammen mit den Leitern Hennigs und Neck diese Collage aus verschiedenen musikalischen Stilen darboten, mit lang anhaltendem Beifall. Als Zugabe mit ohne Tasten steuerte der King of Pop M. Jackson seinen Song „Heal the World“ bei, diese Titelzeile wichtig wie nie in diesen unruhigen politischen Zeiten.

clpl

Unser Papier

UNSER PAPIER- FÜR VEREINE VON HIER!

Seit dem 30.3.1968 finden in Grötzingen regelmäßig Altpapiersammlungen statt. Zunächst in Alleinregie der AKKORDEONFREUNDE Grötzingen, später ging man mit dem VfB Grötzingen eine Kooperation ein. Für die zuverlässige Entsorgung des Grötzinger Altpapiers war also 47 Jahre lang gesorgt – gleichzeitig konnten beide Vereine die Erträge zur Erfüllung ihrer kulturellen bzw. sportlichen Aufgaben verwenden.

2015 hat die Stadt Karlsruhe flächendeckend die Blaue Tonne eingeführt – auch in den Stadtteilen, die bisher von Vereinen regelmäßig entsorgt wurden.

Nach einem Jahr des Nebeneinanders der städtischen sowie einer kommerziellen Blauen Tonne und den unverändert weitergeführten Vereinssammlungen steht fest: die Altpapiermenge für die Vereine in Grötzingen hat sich um rd. 20% verringert! Vermehrt werden Zeitungen, Prospekte und Illustrierte in der praktischen Tonne gesammelt und sperrige Kartonagen leer zu den Vereinssammlungen gegeben. Wohlmeinende Einwohner stellen zwar vereinzelt ihre Tonnen an den Sammeltagen am Straßenrand bereit – aber den Vereinen wurde ausdrücklich vom Amt für Abfallwirtschaft untersagt, Behälter mit dem blauen Deckel zu leeren!

Deshalb unsere herzliche Bitte an Sie, Ihre Hausgemeinschaft und Nachbarn:

  • Stellen Sie Ihr Altpapier wie bisher den Grötzinger Vereinen AFG und VfB zur Verfügung – es findet in jedem Monat eine Sammlung statt
  • Packen Sie Ihr Altpapier wie gewohnt in Kartons
  • Falls keine Kartons zur Hand – wir leeren auch Plastikboxen, Wäschekörbe o.ä., jedoch keine Tonnen mit blauem Deckel

Für Ihre Unterstützung unserer Vereinsarbeit bedanken sich herzlich

Förderkreis AKKORDEONFREUNDE GRÖTZINGEN  +  VfB 04 GRÖTZINGEN e.V.

Ortsturnier 2016

Nach dem Kaltstart im ersten Spiel gegen den späteren Ortsturniersieger die VfB Jugendtrainer, kamen wir besser ins Spiel haben aber beim zweiten Spiel einfach das entscheidende Tor nicht gemacht, das uns letztendlich in das Halbfinale gebracht hätte. Im dritten Spiel wurde dann auch die spielerische Überlegenheit in Tore umgesetzt. Im kleinen Finale haben wir uns trotz Rückstand, dann doch durchsetzen können und belegten so den 5. Platz.

Generationen im Verein: Gleich zweimal hatten wir eine Vater und Sohn Teilnahme auf dem Platz., beide Jugendspieler haben einen tollen Beitrag zum Spielgeschehen beigetragen! Schön dass alle Spieler aus unserer Mannschaft ohne Blessuren/Verletzungen geblieben sind. Generell war das gesamte Turnier Frei von Verletzungen.

Quetschkommodefescht 2016

Akkordeonklänge + Bollenhüte + RockPop = QUETSCHKOMMODEFESCHT

Wie gut, dass es Wetter-Apps gibt! So bibberte sich die Theater- und Orchestertruppe der AKKORDEONFREUNDE GRÖTZINGEN bei unterirdischen Juli-Temperaturen um 16 Grad vorige Woche durch die Generalprobe auf dem zugigen Rathausplatz – in der Gewissheit, dass zum Festwochenende der Sommer zurückkehren wird. Tatsächlich trat dann sogar der Fall ein, dass am Sonntagmittag Schattenplätze gefragte Mangelware waren! Kamen die Festbesucher am Freitagabend noch mit Fleecejacke und -decke zum Open-Air-Theater, entwickelte sich am Samstag und Sonntag nahezu mediterranes Flair auf Grötzingens „Piazza Municipio“. Dazu bot der Verein von der Souffleuse bis zur Technik, vom Grill bis zur Zapfanlage, vom Akkordeon bis zur E-Gitarre, vom Elektriker bis zum Kassier ausnahmslos Personal aus den eigenen Reihen auf.
Wer Theaterabende mit Kartenkauf, Stuhlreihen und Stillsitzen assoziiert und deshalb lieber davon Abstand nimmt, der hatte nun die  Gelegenheit, die Operette „Schwarzwaldmädel“ bei freiem Eintritt, ungezwungener Atmosphäre und bester Bewirtung mit Speis und Trank zu genießen. Eine ausgefeilte Open-Air-Technik ermöglichte auf allen Plätzen optimale akustische und visuelle Eindrücke. Bärbele, Hannele und Lorle mit ihren Bollenhüten, Kantor und Bürgermeister (die gleiche Besetzung erlebte man bereits 2010 bei „Don Camillo und Peppone!!), die beiden Jungs auf der Walz, der redselige Monnemer, die elegante Berliner Dame, die alte Hex‘, verliebte Junggesellen, fleißig rote Bollen knüpfende Schwarzwälder Weibsleut‘ und Humpen stemmende Mannsleut‘ – die Theatergruppe überzeugte durch Spielfreude und bei einer Laientruppe sonst kaum vermuteten Musikalität. Das 12-köpfige Salonorchester samt Dirigent trat buchstäblich aus seinem Schatten und wurde auf der Video-Wall endlich auch einmal für die Zuschauer sichtbar. Der Beifall war groß und beim überwiegenden Teil der Besucher auch die Bereitschaft zur Befüllung der herumgereichten Spendengefäße.

Der Bezeichnung „Quetschkommodefescht“ wird traditionell der Sonntag gerecht. Bei herrlichem Sonnenschein erwartete die Besucher ein bunter Mix an unterhaltsamer Akkordeonmusik, live dargeboten zunächst von den AccordeonFreunden Kraichgau aus Gochsheim, die neben gewichtigen Instrumenten auch Gesang und Entertainment mitgebracht hatten. Nach dem Kraichgau machte das Pfinztal dem Malerdorf seine Aufwartung in Form des Harmonikrings Berghausen und am späten Nachmittag leistete auch die Hardt mit dem HarmonicaClub Karlsdorf-Neuthardt ihren Beitrag zu einem gelungenen Akkordeonfest. Wie viele Quetschkommoden letztendlich auf der Bühne zugange waren – es darf geschätzt werden!

Gegen 18 Uhr konnte man aus allen Richtungen noch einmal Besucherströme Richtung Ortsmitte beobachten. Einerseits üben Hähnchen, Schnitzel, Bratwürste und kühle Getränke nach wie vor ihre Anziehungskraft aus, anderseits versprach der Festausklang mit der SPOTLIGHT DANCEBAND ein weiteres Highlight. Die Band – vor über 30 Jahren aus den Reihen der Akkordeonfreunde gegründet – erfreut ihre Anhänger mit ihrer Mischung aus Oldies und Italo-Pop und ist vor allem Open Air stets ein Garant für tolle Stimmung. Den Abschlusssong „Che sarà“ noch leise mitsummend, machten sich die Festbesucher nach Sonnenuntergang auf den Heimweg, von den AKKORDEONFREUNDEN GRÖTZINGEN gut eingestimmt auf die kommende Arbeitswoche.    clpl

 

Jahreshauptversammlung 2016

Jahreshauptversammlung der AKKORDEONFREUNDE GRÖTZINGEN e.V.

Mit 27 Versammlungsteilnehmern konnte der 1. Vorsitzende Steffen Daubenberger rund 10% der Gesamtmitglieder begrüßen. Erfreulicherweise konnte die Totenehrung in diesem Jahr entfallen und dafür eine lange Liste von sich guter Gesundheit erfreuenden Jubilaren verlesen werden, die im vergangenen Jahr mit einem Präsent besucht worden waren.

Wie satzungsgemäß vorgeschrieben wurde das Protokoll aus 2015 durch die 1. Schriftführerin Claudia Liebhart verlesen, sodann reihten sich die Berichte von Vorstand, Kassier, Kassenrevisoren, Spielervorstand, Inventarverwalter und Kulturwart aneinander. Die Anwesenden erhielten dabei Aufschluss über Mitgliederstruktur, Finanzen und Veranstaltungen der verschiedenen Gruppierungen im Verein.  Schließlich erlaubt die Mitgliedschaft bei den Akkordeonfreunden  auch außermusikalische Betätigungen wie Theaterspielen oder Sport sowie gemeinsame Kurzurlaube oder Radtouren. Nach wie vor ist die Jugendarbeit ein großes Problem. Kinder und Jugendliche haben schulisch immer engere Zeitfenster für Freizeit und Hobbys; dazu kommt, dass derzeit aufgrund der beengten räumlichen Situation der Augustenburg-Gemeinschaftsschule eine Kooperation in Form von AGs wie in früheren Jahren schlecht möglich ist. Mit dem neuen Dirigenten Daniel Hennigs, der nach allen Seiten offen ist, eröffnet sich vielleicht doch mittelfristig wieder eine Möglichkeit, Kinder zum Akkordeonspielen zu bringen. Als Beweis der stets guten Zusammenarbeit innerhalb der Verwaltung kann gewertet werden, dass bei den anstehenden Neuwahlen jedes Verwaltungsmitglied bereit war, seinen Posten für weitere zwei Jahre zu übernehmen. Jeweils einstimmig gewählt wurden:

1. Vorstand  Steffen Daubenberger 
2. Vorstand  Friedbert Jordan
1. Kassier Steffen Kumm
2. Kassier Renate Meier
1. Schriftführer Claudie Liebhart
2. Schriftführer Norbert Hacker
Notenwart Isa Axnick
Inventarverwalter Karl-Werner Jordan
Kulturwart Matthias Liebhart
1. Spielervorstand Ulrike Zahnleiter
2. Spielervorstand Petra Jordan
Jugendleiter Ainhoa Navascues-Benitez
Beisitzer Dieter Daubenberger; Günter Heim
Kassenrevisoren Gerd Forster; Karl-Heinz Ott

Zentrales Thema unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ waren die Altpapiersammlungen des Fördervereins.  Von dessen Kassier Frank Zahnleiter erfuhren die Anwesenden auf Anfrage, dass sich nach Einführung der städtischen blauen Tonne die Menge an Altpapier, die die Einwohner den Vereinen VfB und AFG zur Verfügung stellen, entgegen den Ausführungen des Amts für Abfallwirtschaft vor dem Ortschaftsrat um 20% verringert hat. Den Helfern bei den Sammlungen fällt außerdem immer häufiger auf, dass Gewicht bringende Zeitungen und Magazine in den Mülltonnen der Stadt und der Fa. Kühl gesammelt, sperrige Kartonagen jedoch leer zu den Vereinssammlungen gegeben werden. Hierzu wurde angeregt, die Bevölkerung entsprechend zu informieren und mit Werbung für die Sammlungen der Vereine zu sensibilisieren.  

Mit der Bekanntgabe des Jahresprogramms, in dem die Aufführung der Operette „Schwarzwaldmädel“ an sechs Spieltagen unmittelbar bevorsteht, beendete der 1. Vorsitzende die Versammlung.

clpl